Dieses Regenwetter ist doch perfekt um Nachzudenken =)
Da hab ich ne schöne Stelle in meinem Buch gefunden:
Von der fernen Vergangenheit bis in die Zukunft schwingt sich mein Geist durch die Zeit, streift ungezügelt und undiszipliniert Dutzend von Ideen pro Minute. Eigentlich wäre das kein Problem; Schwierigkeiten bereiten mir jedoch die Emotionen, die mit den Gedanken einhergehen. Glückliche Gedanken machen mich zwar glücklich, aber - hopp! - wie rasch falle ich wieder in besessenes Grübeln zurück, das diese Stimmung vertreibt; und plötzlich ist da die Erinnerung an einen Moment der Wut, und ich rege mich auf und werde stocksauer; und daraus folgert dann mein Geist, dass der Zeitpunkt gekommen ist, mir selbst Leid zu tun, und prompt stellen sich Einsamkeitsgefühle ein. Letztlich ist man dann doch, was man denkt. Unsere Gefühle sind die Sklaven unserer Gedanken und wir sind die Sklaven unserer Gefühle.
Das andere Problem bei allem Schwingen durch den Gedankendschungel besteht darin, dass man sich nie da befindet, wo man gerade ist. Immer grabt man in der Vergangenheit oder stochert in der Zukunft herum, nur selten aber verweilt man im Hier und Jetzt.
(Eat Pray Love)
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| Fuerte Ventura 2010 |